Bronzeplastiken

Im Gegensatz zur kompakten Formensprache der Steinskulpturen, sind meine Bronzeplastiken häufig sehr filigran. Hier kann ich meine Sensibilität und Verletzlichkeit ausdrücken. Für grosse Plastiken, oder wenn eine limitierte Auflage gegossen werden soll, muss das Original in Ton, Gips, Holz oder Ähnlichem erstellt und in Silikon abgeformt werden. Ich modelliere die Originale aber meist direkt aus warmem Bienenwachs, was im «cire perdue» Verfahren nur Unikatabgüsse möglich macht. In einem aufwändigen, jahrtausendalten Verfahren wird die Wachsfigur mit einem Gusssystem versehen, in Schamott eingeformt und anschliessend im Ofen ausgeschmolzen. In den so entstandenen Hohlraum giesst man die 1100 Grad heisse Bronze und befreit sie nach dem Erstarren wieder aus der Gussform. Zum Schluss wird das Werk ziseliert und patiniert und erhält so sein zeitlos schönes Aussehen.

Kunstgiesserei Bründler

https://www.bruendler-kg.ch/

 

Aus einem Guss, Bericht aus der Schweizer Familie

Eine Bronzeplastik entsteht/SF/pdf

 

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